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Segellexikon |
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Blister - Ein großes Leichtwetter-Vorsegel (eine Kombination aus Genua und Spinnaker) für Vorwind- und Raumschotkurse, das aber im Gegensatz zum Spinnacker ohne einen eigenen Baum auskommt.
Bug - Das vordere Ende eines Schiffes, sein Gegenpart heißt Heck.
Bullenstander - Bei Vorwindkursen wird der Bullenstander dringend benötigt. Es ist eine Leine, die vom Ende des Baumes nach vorne führt und dadurch verhindert, dass der Baum unkontrolliert auf die andere Seite schlägt. Passiert das, entstehen enorme Kräfte, schließlich kann der Baum ordentlich Schwung holen, bis er bestenfalls auf der anderen Seite von den Wanten gestoppt wird. So ein Schlag kann dann schlimmstenfalls dazu führen, dass der Mast von oben kommt. Schwere Unfälle können passieren, wenn sich dazwischen ein Mensch aufhält. Bei Vorwindkursen am besten nie ohne Bullenstander fahren.
Cockpit - Der schönste Platz – es ist nämlich der ganze hintere Bereich zum Sitzen und vor dem Ruder.
Curryklemme - Dieses Gerät wurde nach Ihrem Erfinder, Dr. Manfred Curry, benannt. Es eine gezahnte Federklemme, die sich unter Zug zuklemmt (bekneift). In die Klemme kommt meistens die Schot (eine Leine zum Regulieren der Segelstellung).
Davids - Ein kleiner drehbarer Kran zum Beispiel für den Anker. Paarweise am Heck angebracht, hängt meistens ein kleines Boot an den Davids.
Dingi - Das kleine Beiboot. Entweder aus festem Material oder zum Aufblasen (Schlauchboot). Meistens mit einem Außenbordermotor ausgestattet.
Dirk - Eine Leine, die vom Masttopp bis zum hinteren Ende des Baums führt. Hält den Baum oben, wenn kein Großsegel gesetzt ist.
Ende - Leine, Tau - lediglich die ganz dicken Taue mit denen die 300 Meter Supertanker festgemacht werden, haben eine eigene Bezeichnung. Sie werden Trossen genannt. Enden sind also alle Seile im Allgemeinen. Die Enden eines "Endes" werden als Tampen bezeichnet. |