Segellexikon

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Verholen - Ein Schiff mittels Leinen an einen anderen Liegeplatz bringen.

 

Verklicker - Drehvorrichtung für einen Stander (Anzeiger in Pfeilform) in der Mastspitze zur Windrichtungsanzeige

 

Verstagung - Sammelbegriff für die Masthalterungen Vor-, Achterstag und Wanten.

 

Verzurren - Ein anderer Begriff für das Festmachen eines Schiffes.

 

Vordeck - Der vordere Teil des Decks.

 

Vorschot - Schot des Vorsegels (Fock).

 

Vorsegel - Alle Segel vor dem Fockmast, also Fock, Genua, Klüver, Spinnaker.

 

Wache - Vierstündige Arbeitszeit der Schiffsbesatzung, es sollte auf allen Booten einen Wachplan geben.

 

Wahrschau - Gib Obacht! Vorsicht! Wahrschauen = jemand benachrichtigen.

 

Want - Das stehende Gut rechts und links vom Mast. Kleine Boote haben nur ein Wantenpaar, größere Schiffe mehrere (Topp-, Ober- und Unterwanten).

 

Warpen - Fortbewegung eines Schiffes, indem der Warpanker von einem Boot in einiger Entfernung herabgelassen wird und das Schiff die Warpleine mit der Ankerwinde aufhievt.

 

Wasser machen - Ein Schiff leckt, ist undicht.

 

 

Wenden - Mit dem Bug durch den Wind gehen.

 

Winsch - Mit einem Kurbel oder elektrisch zu bedienende Winde (Schotwinsch, Fallwinsch, Ankerwinsch).

 

Wriggen - Ein Ruderboot mit einem Riemen am Spiegel durch schraubenartige Bewegung vorwärts bewegen.

 

Wurfleine - Leichte Leine, die an einem Ende beschwert an Land oder auf ein anderes Schiff geworfen wird, um damit ein stärkeres Tau herüberzuziehen.

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